Gefühle beherrschen Teil 1: Sie leiden an wiederkehrenden - negativen - Gefühlen? Beherrschen Sie sie! Es ist möglich zu erlernen, wie man die eigenen negativen Gefühle besser umgehen und sie schließlich beherrschen kann.

Gefühle beherrschen (Teil 1): Wer herrscht hier über wen?

Wer bestimmt Ihre Lebensqualität – Sie oder Ihre Gefühle?

Gefühle beherrschen – das geht doch gar nicht…. Diesem Irrtum sitzen viele Menschen auf.

Sie leiden an wiederkehrenden – negativen – Gefühlen? Wut, Ärger, Frustration, Schuld und schlimmere Gefühle kennen wir alle. Jeder hat sie mal, und dann verblassen sie. Wenn sie allerdings nicht mehr verblassen wollen, kann es zu Problemen, Unglücklichsein oder gar Erkrankungen kommen. Dann kann man durchaus sagen, dass diese Gefühle unser Feind sind. Der Mensch tendiert dazu, sich von Gefühlen leiten zu lassen. Das ist es schließlich, was uns von Kindesbeinen an vorgelebt wird. Aber uns muss bewusst werden, dass Gefühle die Folge unserer Gedanken sind, sehr subjektiv, von unbewiesenen Annahmen ausgehend, nicht zwingend realistisch und richtig und zu allem Überfluß auch noch unbeständig. Unsere Gefühle sind nicht die Wahrheit. Sie können sich von Tag zu Tag ändern, machmal sogar von Stunde zu Stunde. Wer kennt das?

Deshalb ist die Frage aller Fragen: Wer bestimmt Ihre Lebensqualität – Sie oder Ihre Gefühle?

Die gute Nachricht gleich zu Beginn ist: Gefühle lassen sich verändern. Ja, tatsächlich. Gefühle folgen mit etwas Training Ihrem Willen, also Ihrem Denken. Das ist sicher! Wir sollten nicht jedem Gedanken, der uns durch den Kopf geht, ungeprüft folgen, schon gar nicht, wenn er negtiv ist.

Es ist möglich zu erlernen, wie man die eigenen negativen Gefühle beherrschen kann. Ich sage nicht, dass es einfach ist. Ich sage nicht, dass es von heute auf morgen passiert. Und natürlich gibt es kein Patentrezept. Meistens liegen die Ursachen für negative Gefühle etwas tiefer, so dass es sinnvoll ist, 2-gleisig zu fahren:

  • Erlernen einer einfachen Technik, die Ihr Denken verändern kann zur Linderung der akuten Belastung und
  • dann hauptsächlich eine tiefere Beschäftigung mit Ihrem Denken und Fühlen und den Ursachen.

Die kleine Reihe „Gefühle beherrschen“ soll Einblicke in meine therapeutische Praxis liefern und dem Leser vor plastisch vor Augen führen, was „geistige Haltung“ mit Psychotherapie zu tun hat und wie groß der Einfluß Ihrer aktuellen geistigen Haltung auf Ihre ganz alltägliche Lebensqualität ist.

Wenn Sie erst einmal verstanden haben, dass Sie der „Herr im Hause sind“ und wissen, wie es funktioniert, dieser auch zu sein und zu bleiben, wird das womöglich etwas kräftezehrende Ringen der Anfangstage in ein Gefühle-lenken übergehen. Ganz entspannt.

Erhalten Sie in den weiteren Teilen zur Reihe „Gefühle beherrschen“  weitere Impulse, die vielleicht mit etwas Hilfestellung und Bestärkung durch eine Psychotherapie, Ihre persönliche geistige Reifung voranbringen können, wenn Sie es wollen. Ich wünsche viel Spaß beim Nachdenken!

Für persönliche Fragen dazu rufen Sie mich einfach an oder schreiben mir eine Email. Ich freue ich auf Ihre Nachricht.