Wenn Sie ein Anliegen haben, z.B. bestimmte Sorgen und Befindlichkeiten, Ängste, störende Verhaltensweisen, Konflikte, Erkrankungen, so die Theorie der systemischen Schule, ist dies Ihre Reaktion auf den Sie umgebenden Kontext ...

Was ist denn eigentlich systemisch?

Was ist eine Familienaufstellung?

Kein Mensch lebt allein auf der Welt, im Vakuum. Jeder ist Teil sozialer Strukturen, Beziehungen, daraus entstandenen Prägungen. Wenn Sie also ein Anliegen haben, z.B. bestimmte Sorgen und Befindlichkeiten, Ängste, störende Verhaltensweisen, Konflikte, Erkrankungen, so die Theorie der systemischen Schule, ist dies Ihre Reaktion auf den Sie umgebenden Kontext.

Dieser Paradigmenwechsel von der Stigmatisierung des Einzelnen als „krank“ oder irgendwie „falsch“ hin zu einer Wertschätzung der Person als Reagierende/r auf bestimmte Umstände ist phänomenal und hat die Psychotherapie revolutioniert.

Man könnte auch sagen:

„Kerngedanke der Systemischen Therapie ist die Annahme, dass der Schlüssel zum Verständnis und zur Veränderung von Problemen weniger in der behandelten Person allein liegt, sondern im (familiären) Zusammenhang, in dem das Problem steht, zu finden ist.

Systemische Therapie ist an Beziehungsprozessen der Personen interessiert, die an der Entstehung und Aufrechterhaltung eines Problems beteiligt, und daher auch für Veränderungs- und Lösungsprozesse von Bedeutung sind. Dazu gehören nicht unbedingt nur Familienmitglieder, auch andere Personen oder Institutionen können von Bedeutung sein.“ (aus Therapie.de)

Folgerichtig ist die Familienaufstellung die Visualisierung Ihrer persönlichen familiären Bindungen und Besonderheiten, Nähe und Distanz. Mit Figuren auf dem Familienbrett auch ohne die Anwesenheit Ihrer Angehörigen sehr gut abbildbar. Auch über kleine Veränderungen darf nachgedacht werden. Durch bereits kleine Veränderungen des Gefüges lassen sich mögliche kleine oder grosse Konseqzenzen und Reaktionen durchspielen. Eine spannende Sitzung ist vorprogrammiert!